ich überlege, ob es wirklich ratsam ist, die wege div. künstler (auch der netzkunstszene) nachzuzeichnen.
ich denke, es geht nicht mehr darum, aufzuzeigen, wie blöd mancher ist. erst einmal vor der eigenen türe kehren. das gilt immer noch.
also produktionsbedingungen beschreiben. aufzeigen, was eigentlich alle wissen: wie die wege zur kunst gepflastert sind. wo sie verlaufen. und wer auf ihnen wandeln darf.
sicherlich macht es sinn, sich den einen oder anderen herauszugreifen. zb. DanielRichter, der im letzten jahr medien-omnipresent war. weniger ist nach zu vollziehen, warum er im maler olymp gelandet ist. aber augefällig ist, daß alle, vom art magazin bis zum artinvestor seine politische haltung (er war mal besetzer in der hafenstrasse), erwähnen. damit seine aura begründen - oder einfach nur wiederholen. eventuell, weil die galeristen das so vorgeben. ein sehr mühseeliges feld.