wiki institute

Archiv, 2002–2009

Matthias Weiß widmet dem Wiki Institute in seiner Dissertation Netzkunst. Ihre Systematisierung und Auslegung anhand von Einzelbeispielen (Freiburg 2008, VDG Weimar 2009) ein eigenes Kapitel. Gemeinsam mit dem Netzkunstwörterbuch von Antje Eske und Kurd Alsleben ordnet er es der »mutualen Netzkunst« zu, einer Kunst, die aus dem wechselseitigen Austausch zwischen Künstler und Teilnehmenden entsteht. Das Institut liest er als Behauptung, als fiktive Einrichtung, deren Webs vom Wiesbadener Raum bis zum Schlechten Bild die Grenzen zwischen Werk und Nichtwerk, Hochkunst und Abfall verwischen: ein »Experiment im Dauerstadium«. Sein Fazit: »Ein mit dem Wiki Institute vergleichbares Projekt gibt es meines Wissens nicht.«

Matthias Weiß · Netzkunst, Kap. 5.2.5.1

Diese Seiten sind das Archiv des Wiki Institute. Sie lassen sich lesen und durchsuchen, aber nicht mehr bearbeiten, und stehen für Forschungszwecke zur Verfügung. Die Inhalte geben den Stand vom November 2009 wieder. Der Betrieb des Wiki Institute ist seit vielen Jahren eingestellt. Es lebt in den Erzählungen derer weiter, die dabei waren.