hier liste ich schritt für schritt verben, de mir zu den stichworten "netz", "ökonomie" und kunst einfallen. spätere auswertungen und die suchfunktion dieses wikis mögen zusammenhänge und auffälligkeiten hervorbringen
Kunst, Ausbildung, Arbeit und Ökonomie
das ist der titel eines buches, das ich heute erhalten habe. diese reihung führt zu selbstorganisation, wobei ich mich auf modelle (erdachte und tatsächliche) beschränke. die literatur ist voll mit schilderungen tatsächlich existierender oder nicht mehr existierender erprobungen.
Netz bzw. Netzwerke
hier konzentriere ich mich zuvorderst auf die erfassung eben solcher. dies geschieht in listungen (NetzUndNetzwerke), greift auf einträge wie die VerbenReihe zu oder besteht aus notizen/gedanken zu eben jenen.
mir wir immer klarer, daß dieses projekt nur durch eine eigene haltung, möglicherweise eine antihaltung, seine berechtigung erfährt. so denke ich, daß es nicht ausreicht, meine eigenen produktions (und existenzbedingungen) visuell zu dokumentieren, sondern durch eine schriftliche formulierung. dies wäre der 4. strang, den ich verfolge.
der ansatz, mich, meine lebenssituation und die produktionsbedingungen diese projektes, zur schau zu stellen, führt zu dieser einzunehmenden haltung. diese haltung, als anti-haltung schon vordefiniert, könnte darin liegen, jegliche erwartungen, die möglicherweise von den initiatoren ausgeht, zu ent-täuschen. stellt sich die frage: was erwarten die initiatoren?
sicherlich erwartet man, daß ein werk geliefert wird. das zu umgehen wird schwierig, denn die kunstkritik kennt solche proekte wie das meinige zur genüge und hat es geschafft, auch das anti-werk oder das nicht-werk als werk zu klassifizieren und in den kunstkanon einzuschleifen. hier bietet sich also wenig angriffsfläche. ein sicherlich heikler punkt ist die ökonomie, die finanzierung, des projektes. da bewege ich mich zwischen den polen: warum nimmst du geld von institutionen an und warum verpulverst du es (stat es für x oder y sinnvoll einzusetzen).
ein wesentlicher punkt wird sein, daß ich jeden (aufklärerischen?) punkt vermeide, der das projekt in die situation bringt, einer stellungnahme zu gleichen.
abgesehen von diesem gedanken stellt sich heraus, daß diese projekt ein archiv für solche wird, die den gedanklichen ansätzen (sich mit ökonomie und produktion und selbstorganisation im künstlerischen milieu - vor allem dem der netzkunst, auseinanderzusetzen) folgen können.
00:17 (31.1.2007)
durch eine beständige überarbeitung der bestehenden einträge hoffe ich eine dichter werdende querverlinkung erzielen zu können. so wird dieses projekt immer geschlossener. einem eigenen kosmos gleich.