20:40
schon vor längerer zeit notierte ich mir dieses: kunstsystem als postfordistisches unternehmen beschreiben aufzeigen, wie postfordistisches unternehmen dem beschäftigten (künstler) bedingungen aufzwängt, wie es das subjekt "künstler" überhaupt erst definiert anfangen mit:wie sieht es aus, wenn wir das betriebssystem kunst als ein postfordistisches, multinationales unternehmen begreifen. als ein unternehmen mit vielen zentralen und scheinbar widersprüchlichen strategien. was bedeutet diese annahme für das künstlersubjekt? danach fragmente einflechten aus "argumente sonderband" neue folge 297 / stichworte wären:
- führungskultur/strukturen
- subjektivität
- wer definiert wen (schlusskapitel!!!)
12:51
der schuldenberg wächst und wächst:- 366,-- fernuni
- 165,-- steuer
- 180,-- mobilcom
- 1000,-- benn
- 950,-- christian
ich poste nix in blogs, auch übersetze ich nichts. und schon gar nicht für umsonst. allerdings darfst du dich gerne des textes bemächtigen und ihn selbst dort veröffentlichen, wo du es für sinnvoll hälst. #4 + #5 sind banale systhemtheoretische allgemeinplätze. es lohnt nicht, sie, nach dem man deren existenz bemerkt hat, weiter zu verfolgen. der schlüssel zu einer postautonomen kunstpraxis liegt in einer antikapitalistischen haltung. die (meine perspektive) tut nichts zur sache. vorerst geht es um deine. Am 19.03.2006 um 21:25 schrieb Stefan Beck: Sehr schön, bitte doch auch im blog posten.... und bitte #4 und #5 ins englishe übersetzen. Das liesse sich bei postautonomy.co.uk weiter diskutieren. Und wie ist das zu verstehen: .............................. weil man erkennt, dass man in seinem frankfurter atelierstübchen, mit seinen rechnern und maschinen, auch nichts anderes macht als die viel gescholtenen rehbergers und öztürks.. Kommt auf die perspektive an. Welche wäre da deine? # 1 das künstlerische werk, ob es nun existiert oder nicht, tut nichts zur sache. es ist völlig gleichgültig. ebenso ist es oporutn, das ende der ausstellungskunst anzurufen. ein frommer wunsch. # 2 sicherlich. vor den studierenden des städel über das ende der ausstellungskunst zu sinieren, dass hat schon was. auf den ersten blick. auf den ersten blick sagt da jemand zu den nachwuchshoffnungen des kunstmarktes, also zu den jungen taugenichtsen und speichelleckern, den mitläufern, dass sie, die sie doch so gerne avantgarde sein wollen, elite!, diesem anspruch nicht genügen, weil sie immer noch einem veralteten sinnbild hinterher laufen. und schwubs ist man, als geladener vortragender, für einen abend avantgarde. ganz vorne. # 3 das tagesgeschäft sieht anders aus. denn ob ausstellungskunst oder nicht. ob werk oder nicht. an den 3 offensichtlichen dogmen des kunstsystems rüttelt das nicht. # 4 1. die illusion einer das dingliche und geistige umfassenden objekthaften einheit des werkes 2. das postulat ihrer zweckfreiheit 3. die bedeutung und geltung der kunst habe sich ganz im symbolischen zu erschöpfen # 5 eine postautonome kunst wird nur dann wahrgenommen werden, wenn sie die drei (offensichtlichen) zwangsregeln attackiert. sie darf sich nicht in hilfslosen floskeln verlieren. # 6 es geht also um eine bestimmte radikalität. eine, die mit sentimentalitäten und selbstverlogenheit aufräumt. die einem vielleicht auch selbst weh tut. weil man erkennt, dass man in seinem frankfurter atelierstübchen, mit seinen rechnern und maschinen, auch nichts anderes macht als die viel gescholtenen rehbergers und öztürks.. # 7 die produktion ist der schlüssel. an ihr, ihren begrifflichen aufladungen, gesellschaftlichen filosofien, lässt sich ein gegen konstruieren und ein, dass ist wichtiger, ein für. # 8 an die wand fahren. werte (monetäre) an die wand fahren. vernichten. # 9 die diskursive variante heiszt dekonstruieren. die zusammenhänge de- konstruieren. die ideologien de-kosntruieren. hier und da auch einfach zurückbauen.