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BilderFlut

  ServerFestival2004: BILDERFLUT

Diskussion

Wie + Warum

mit guido sprach (mailte) ich letztens, ob man nicht ein festival organisieren sollte, welches filme + fotografien, unzensiert, unjuriert, zeigen sollte. ein festival, bei dem, so wohl auch in matzes sinn, alles gezeigt wird, was kommt.

hintergrund sind die erfahrungen, die guido mit pingelfraaten gemacht hat, aber auch die auseinandersetzungen, die wohl jeder von uns schon mit div. juries gemacht hat.

zu guido meinte ich, daß ein solches festival ganz im sinne des serverfestivals sei, ging und geht es bei uns ja nie um ausschlusskriterien (also darum zu definieren, wer nicht mitmachen darf), sondern darum, möglichst jeden standpunkt zuzulassen (so lange er nicht andere ausschlieszt).

ich würde also gerne mit euch ein solches festival für visuelle medien (kurzfilme, fotografien, video) diskutieren und schauen, ob es realistisch ist, ein solches im winter 2004 auf die beine zu stellen.

natürlich steht für eine diskussion immer und imme rnoch das wiki zur verfügung: http://wiki-institute.com/Serverfestival

wenn wir uns ein wenig die historie des serverfestivals anschauen, dann merkt man, daß eine konzentration auf visuelle medien bisher so noch nicht vorkam. auch in diesem sinne fände ich das für uns hier etwas neues und gutes (ich muss hier natürlich sehr positiv und werbend schreiben!).

wie immer fänd ichs gut, wenn es sowohl offline wie online präsentationen gäbe. gerne schaue ich, ob es möglich ist, hier in wiesbaden einen ort zu finden, der den offline-präsentationen einen raum zur verfügung stellt und der natürlich online ist, um eben auch streams zu empfangen.

in diesem sinne fände ich es gut, so denn wir hier zusammen so ein festival organisieren wollen, wenn sich eine gruppe findet, die den online-stream-part strukturiert + organisiert.

visueller background:
http://wiki-institute.com/Dasschlechtebild
http://wiki-institute.com/Trashcamproject
http://subjektivation.de/

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nun, sowohl die dauer des festivals (da es ja nicht unendlich lange dauert ist die zahl der beiträge begrenzt) und der teils schlechte leumund der organisatoren werden die "flut" der beiträge gering halten.

dennoch ist es spannend und als feldstudie sicherlich prickelnd. warum also im vorfeld filter einbauen?

unterhalten wir uns doch lieber darüber, wer von uns denn bei einem solchen festival was zeigen würde. oder wer was organisieren möchte.

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meine letzte abstinenz lag mitunter darin, keinen grossen sinn in etwaiger non-materieller kunst zu finden. waere es nicht interessant die tatsache zu betonen, es hier mit einer methode des ausdrucks zu tun zu haben -> freie wahl der produktionsmittel? display + raum? kunst im netz / aus dem netz?

fein. netz jedoch würde ich wirklich nur als bestandteil, als zweiten teil des angedachten festivals sehen wollen. natürlich wäre es optimal, wenn an vielen orten gleichzeitig etwas stattfindet (so die ursprungsvision des serverfestivals). das wird aber wohl weiter utopie bleiben. wenn wir ein festival organisieren, mit focus auf visuals, dann ist die wahl der produktionsmittel, also der umstand, wie die bilder bzw. bewegten bilder zustande kommen, in der tat absolut uninteressant, also "frei". um wirklich keine filter einzubauen (ausser dem, zu verdeutlichen, welche "produkte" gezeigt werden sollen), würde ich als titel vorschlagen wollen:

"festival für statische + bewegte bilder".

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vll sollte man sich auch gedanken machen ueber SERVER als begriff. to serve -> bedienen (herr ober!, frau oberin? - was schon wieder was anderes ist) / ausschenken / der aufschlag (tennis) / naja, eben auch web / master&servant / serviervorschlag

-> jeremy rifkin http://www.freitag.de/2001/27/01271101.php

ansonsten gibt es wie immer zwei wege:

ausserdem, wenn ich aus meinem naehkaestchen plaudere, sehe ich mich z.zt. konfrontiert mit der frage nach der selbst-positionierung? finanzierung hier & da -> NIETE, leider nichts gewonnen streberkunst vs. off.raeume

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"festival für statische + bewegte bilder".

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das ist nicht griffig. besser:

"serverfestival 2004: BILDERFLUT"

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lieber marketingberater, der begriff "flut" ist und wird immer und immer wieder durch die ausländerfeindliche hetze der bürgerlichen parteien negativ konotiert (asylantenflut, etc.). zudem hat schon noah, dieser urbilblische selektierer, der flut eine negative bedeutung gegeben.

also, neuer versuch, neues glück. oder kommunizieren sie doch bitte ihren vorschlag etwas besser.

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ich bleibe bei der flut der bilder. die negative konnotation ist eben auch etwas, gegen das unser geplantes festival ein zeichen setzen kann.

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eine wirklich überzeugende argumentationskette! ehrlich gesagt: kurz nach dem ich antwortete und auf die negative assoziationen hinzuweisen, wurde auch ich gewahr, daß der begriff, in seiner angsteinflösenden allmacht (immer diese unwetter, sturzfluten, geröllawinen), geradezu prädestiniert ist um für das festival zu werben.

Organisatorisches

Liste der moeglichen Veranstaltungsorte:

07.11.2004 · FlorianMerkur · r11