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WiesbadenerKunstsommer2006

Beitrag

Der WiesbadenerKunstsommer2006 wird von Martin Henartsch kuratiert. In einem ersten Konzeptpapier heiszt es, daß er das Gelände rund um den ehemaligen Schlachthof vom "Brachland in Kulturland" verwandeln wolle. Dazu woller er internationale Künstler gewinnen, aber auch Tobias Rehberger (derzeit am Städel Frankfurt).

Laut WiesbadenerKurier vom 03. Februar 2005 sei das Grundbudget von 250.000 € genehmigt. Ebenso haben, so der Kurier, alle Parteien Zustimmung signalisiert.

In einer ersten Analyse kann man diese Idee, die auf Frau Thies (ihres Zeichen amtierende Kulturdezernentin) zurückgeht, als geschickten Schachzug im Sinne der "Kulturpark" Initiative sehen. Auch wenn angeblich Gerhard Schulz vom KuK die Idee in den ArbeitskreisStadtkultur getragen hat, er also eigentlicher Ideenträger ist, so konnte nur durch Frau Thiesens Aneignung der stein ins Rollen gebracht werden. Denn nach dem WiesbadenerKunstsommer2006 ist man dem Ziel, das Schlachthofgelände zum Kulturpark umzugestalten, einen grossen Schritt näher gerückt. es liegt nun an den Schlachthof-Leuten, den WiesbadenerKunstsommer2006 geschickt für die eigene sache zu nutzen.

Empfehlenswert wird es sein, mit dem Kurator Henartsch eine enge Zusammenarbeit anzustreben. Ebenso wird es ratsam sein, die internationalen Künstler auf die Kultuirpark-Initiative aufmerksam zu machen. Ich könnte mir vorstellen, daß seitens der Künstler eine hohe Sensibilität gegenüber den lokalen Empfindlichkeiten besteht.

Ob es ratsam ist, der Stadt das Schlachthofgelände als Standort für Jenny Holzers Mahnmalentwurf vorzuschlagen, wird sich zeigen.

-- SaschaBuettner - 28 Feb 2005

28.02.2005 · SaschaBuettner · r2