- Einleitung
- Der Skulpturenpark
- Erste Kritik
- Die Möbelstücke
- Auke de Vries
- Andreas von Weizsäcker
- Thomas Reifferscheid
- Guenter A. Werner
- Werner Pokorny
- Eva Ohlow
- Armin Göhringer
- Vollrad Kutscher
- Diskussion
- Links / Hinweise / Querverweise
Einleitung
Heute war es soweit: Der 3. Kunstsommer unter der Amtsherrschaft von Frau Kulturdezernentin RitaThies wurde eröffnet. Diesmal wurde als Herzstück ein Skulpturenpark angelegt, der unten dokumentiert ist.Weitere Bestandteile des Kunstsommer 2004 sind eine Sommerakademie (in Zusammenarbeit mit der VhsWiesbaden) und ein Symposium.
Der Skulpturenpark
Erste Kritik
Wie zu erwarten: Harmlose Kunst, die dem Kurparkflaneur nicht weh tut. Keine Kunst zum nachdenken, anregen oder aufregen. Dafür eine mehr oder weniger gelungene Parkmöblierung. Das Ärgerliche daran: Hinter diesem Brimborium stecken die Wiesbadener Galerien, die hier Wirtschaftsförderung aus Mitteln des Kulturamtes (und des Landes Hessen und zahlreicher Sponsoren) erhalten. Aber egal.Die Möbelstücke
Auke de Vries
- Immerhin schafft es Herr de Vries, die Leute dazu zu bewegen, nicht stur nach vorne zu blicken, sondern nach oben. Und das nicht wegen diesen elenden Grünen Sittichen, die auch im Kurpark ihr Unwesen treiben.
Andreas von Weizsäcker
- ... hat ein paar eiserne Gepäckstücke aufgestellt. Und tatsächlich klopft jeder 2. Besucher dagegen und überzeugt sich ob der unverrückbaren Konsistenz.
Thomas Reifferscheid
- hat tatsächlich mehrere Sitzgelegenheiten aufgestellt.
Guenter A. Werner
- hat ein Boot mit Farbe gefüllt.
Werner Pokorny
- naja.
Eva Ohlow
-
ebenfalls naja.
... sowie von dem Dialog der stählernen Buchobjekte Eva Ohlows mit dem Standbild Gustav Freytags. (aus dem Begleitheftchen)
Armin Göhringer
- hier wirds lustig! Im Grusswort des Begleitheftchens heiszt es: "Liebe Besucher des Skulpturenparks, bitte verschaffen Sie sich einen Eindruck von der Korrespondenz alten Baumbestandes mit der Holzskulptur Armin Göhringers."
Vollrad Kutscher
-
wie sagte einst ein Freund zu mir: Absolut überschätzter Künstler.
... von dem Objekt Vollrad Kutschers, das sich auf eine Auseinandersetzung zwischen Natur und Konstrukt einlässt ... (aus dem Begleitheftchen)
Das Grauen nimmt kein Ende! Obwohl die Herrscher des Kurparks (Denkmalschutz und seine Wenigkeit Hr. Wossidlo) den Rausschmiss von Kutschers Belanglosigkeit (immer noch nicht geklärt ist, ob die Kürbispflanzen winterfest sind) befohlen haben. Man hätte aufatmen können und sich mit den beiden Herrschern verbünden - ja verbrüdern können, obwohl einer von beiden einfach nur ein unangenehmer Zeitgenosse ist, wenn, ja wenn nicht Schülerinnen und Schüler (inkl. der dazugehörigen Kunsterzieherin) der unsäglichen "Martin Niemöller Schule" (die bekanntlich befriedet wurde, als sie ihren ursprünglichen Namen verlor) nicht auf die fatale Idee gekommen wären, daß Kunstwerk zu retten und zu pflegen. Die Stadt hat ihnen dabei geholfen, indem sie das vermeintliche Kunstwerk angekauft hat.
Leider wird so die ach so spannende Auseinandersetzung zwischen Natur und Konstrukt verhindert. Schade. denn es war anzunehmen, daß die Kürbise gewonnen hätten.
TWikiGuest - 02 Dec 2004
Mehr zu den "Kürbispaten" hier: http://www.kuerbispaten.de.vu
TWikiGuest - 02 Dec 2004
Diskussion
Konnten die vorherigen Kunstsommer-Veranstaltungen (inklusive des ersten im Jahre 1989) sich wenigstens zu Gute halten, Bewegung und kontroverse Diskussionen erzeugt zu haben, so zeigt der WiesbadenerKunstsommer2004 ganz klar die Marschrichtung der Stadt Wiesbaden auf: Zurück zum bedeutungslosen Glanz Vergangener Weltkurstadt-Zeiten.-- SaschaBuettner - 02 May 2004
Links / Hinweise / Querverweise
- Homepage des Kultursommers: http://www.wiesbadener-kunstsommer.de