DeplazierteDilemmas
der titel geht hinter dem Schraegstrich noch weiter kollidiert aber dann allem Anschein nach mit einem schon gespeicherten Link, funktioniert dann alles nicht mehr, darum habe ich ihn - tut mir leid -verkuerzt __(Kurd:) Ich interpretiere das versuchte Plenum in diese Zweierexemplifikation um:
Die diskursive und Debatten-Form (das Negativ von Konversation) war deplaziert -
der Sinn, bzw. vorgefuehrt war allerdings unser Dilemma:
Eingeschraenktes Verlangen, einander mitzuteilen. Wie kann diese Einsicht verstanden werden? Eine Idee dazu: (1) "1980" startete ein Paradigmenwechsel - ich habe die 80er Jahre auch als beglueckend in Erinnerung, man konnte Eigenes einbringen und ueber alles reden, nichts war schon vorweg geklaert, keiner mit dem man zusammentraf, wusste schon vorher, wo es laengs zu gehen habe, alle waren interessant und interessiert. (2) "1990" war das vorbei, man musste ‘Datei‘ nennen, was vorher auch unter ‘Dokument' lief, man war out oder in: Norm war wichtiger als Thema. (3) Um "2000" ist der Wechsel vielleicht abgelaufen.
Ich glaube, dass Paradigmen machtabhaengig sind, nicht zu widerlegen sind, und sich durch Heranwachsen der Menschen mitvollziehen. __(Antje:) Das ist das Problem. Wir können es nicht. - Wie aber können wir über gesellschaftliche Setzungen und Zementierungen, über alle individuellen Verletzungen hinaus aufeinander zugehen? Das konventionelle Miteinanderumgehen kann´s nicht sein. Was dabei rauskommt, kennen wir. Was gibt es darüberhinaus für Möglichkeiten? Das ist meine Motivation für die Suchbewegungen.