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jens
..Faktisch muss man sich die Erstellung einer Webfotografie als einen weitgehend automatisierten Prozess vorstellen, der es uns ermöglicht, Dinge wie "Blende/Zeit-Kombination...
da komischerweise ich den interview-text nicht mehr editieren kann (gehe ich auf 'edit', fehlt daraufhin der untere teil des interviews...???), schreibe ich hierhin eine geringfügig entschlackte/geänderte
Zusammenfassung Frage 3c, Version 1.3
Die Fotografenperspektive ersetzt nicht den Autor, sie impliziert den Autor. Zudem gestalten wir das Bild inhaltlich, indem wir den Reisenden im Bild platzieren. Das sind Merkmale, die unsere Autorenschaft begründen. Faktisch muss man sich die Erstellung einer Webfotografie als einen weitgehend automatisierten Prozess vorstellen, der es uns ermöglicht, Dinge wie "Zeit/Blenden-Kombination", "Filmauswahl", "Objektivbrennweite" u.ä. vollkommen nebensächlich werden zu lassen.
Inszenierung und Performance sind sehr aufwendige Instrumentarien, um ein Bild zu schaffen. Nehmen sie z.b. Jeff Walls Fotografien. Sehr aufwendig inszeniert.
Bei uns besteht der Hauptaufwand darin, den Reisenden zur richtigen Zeit zur richtigen Kamera zu bringen, um so das beste Ergebnis zu erzielen. Gerade bei weit entfernten Reisezielen ist der Aufwand sehr sehr hoch. ..fertig langsam denke ich.. gruss j