Der nach dem Ort der ursprünglichen Installation so genannte "Wiesbadener Raum", erstmals 1980 ausgestellt, wirkt wie eine Selbstdefinition von Buettners künstlerischer Identität. Mit Bitumen lackierte Platten sind übereinandergeschichtet. Hinter diesen geordneten Stapeln liegen chaotische Haufen zersägter Platten. An der Wand wiederum hängen in strenger Reihung mit Bitumen lackierte Platten desselben Einheitsmaßes wie die der Stapel. Sie sind austauschbar. Der "Wiesbadener Raum" vereinigt somit das energetische Moment der möglichen Veränderung mit dem Angebot des reinen Sehens. Im gleichen Saal finden sich Objekte aus Fundstücken. Buettners Geschick, sie zur Unkenntlichkeit zu verfremden beeindruckt: Fragmente eines Treppengeländers der Nachkriegsmoderne arrangiert er zu einem graphischen Relief. Mit Fink teilt er den Sinn für die Erzeugung von Objektenergie, aber er vermeidet die symbolische Befrachtung seiner Werke.