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VortragMz2002

Bezugs- und Wertesysteme in der Kunst am Beispiel des ‚Wiesbadener Raums’
identitaetsmaschine als subsystem des "wiesbadener raum"

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Die Lehre, die von der Eigenständigkeit der künstlerischen Schöpfungen ausgeht, und sowohl an der Gleichgültigkeit ihrer psychologischen Herkunft wie an der Belanglosigkeit ihrer gesellschaftlichen Auswirkung festhält, richtet sich nach der romantischen Vorstellung vom Künstler, der vermeintlich nichts als der Urheber seiner Werke ist. Einen solchen Künstler gibt es aber in der Wirklichkeit ebensowenig wie einen Leser oder Beschauer, der nichts als der passive Empfänger von künstlerischen Eindrücken wäre. Nur Schuljungen und Dilettanten schreiben ihre Gedichte in einem sozialen Vakuum dieser Art.
John Tausendwort, "Neue Kunst"


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03.01.2004 · SaschaBuettner · r1