Seit Mitte der 1990er Jahre widmet sich SaschaBuettner der Untersuchung von Überwachungs- und Sicherheitssystemen, deren Präsenz im urbanen öffentlichen Raum heute allgegenwärtig geworden ist. Dabei geht es dem Künstler nicht, wie den Hackern, um das Aufzeigen möglicher Sicherheitslücken und Schwachstellen, sondern darum, auf die ubiquitäre Präsenz dieser Systeme hinzuweisen und potentielle Schutz- oder Gegenmaßnahmen gegen die Dispositive der Kontrolle zu entwickeln. Er zeichnet die Standorte von Überwachungskameras in Stadtpläne ein, die es ihren Benutzern erlauben, sich unbeobachtet durch den Wiesbadener Stadtraum zu bewegen.
2004 erleidet das Projekt einen herben Rückschlag, als bei einem Atelierbrand sämtliche Notizen verloren gehen. Seit dem versucht Buettner das Projekt in dem Meta-Projekt OsdgV weiterzuführen.
Chris Cuningward, 2005