SchnittstellenPostmedialerAesthetik
der SaschaBuettner auf dem Fachforum »Kunst, Technik und die Wirklichkeit« einen Vortrag über »Cultural Software. Schnittstellen postmedialer Ästhetik«. Statt eines Manuskriptes hatte er einen Haufen von Büchern, Zettel, Broschüren, CD-ROMs vor sich ausgebreitet, sein (derzeitiges) Laboratorium. Er hielt eine Rede, die das ausgebreitete Material zeigte, zitierte, kommentierte, fragmentierte, nutzte. Diese Rede war ein einmaliges Ergeignis. Es komponierte das ausgebreitete Material zu einer einmaligen Redesequenz. Im Nachhinein, in der Erinnerung, war diese Rede ein Hypertext, ein Verweissystem, ein Bündel von Fäden, die genau so nicht wieder verknüpft werden können. SaschaBuettner forscht nicht nur über und im Hypertext, sondern spricht auch Hypertext. Ein Hypertext verwirklicht sich erst in der Anwendung, im Sprechen, Schreiben, Lesen. Die Rede ist gehalten. Torsten Leyer