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TitusGrab

Zur Person

titus grab initiert seit etwa 2 jahren kunstaktionen in der wiesbadener öffentlichkeit. er ist begründer der http://www.westend-galerie.org und des kunstraum westend. das projekt "die kunstkoffer kommen" startete titus im jahr 2004 (mit städtischer hilfe). seit dem fährt er oder seine mitarbeiterin(?) in regelmässigen abständen sog. haltestellen ab, also punkte, die mit einer tafel markiert sind. der aktionsradius beschränkt sich auf das westend (feldherrenviertel/wiesbaden). titus grab trat um 2001 dem bbk wiesbaden bei, verlies diesen aber alsbald wieder. gelernt hat titus einen pflegerischen beruf (der ihn auch ernährt). er bezeichnet sich als einen künstler, der mit armen materialien arbeitet.

Projekte

Die Kunstkoffer kommen

was ich mich frage ist: wo ist die kunst? ist hier mit der definition von wochenklausur die kunst greifbar? meint: liegt das künstlerische an dieser aktion in der situation? ist die kunst da greif- bzw. erfahrbar? jedoch: es fehlt der sozialkritische impetus von wochenklausur. "die kunstkoffer kommen" scheint mir eher ein klassisches stadteil angebot zu sein. nur: dieses wurde vom künstler initiiert, nicht von der stadt.
und warum fahren die kinder so darauf ab, als ob sie nicht den ganzen tag in den kitas malen und basteln würden.
besonders beliebt ist die kunstkofferaktion bei jungen mittelstandsmüttern. so meine beobachtung.

VideoNotizen

TitusGrab051017VN

am 17.10.2005 geriet ich zufällig in den kunstkoffertermin, weil ich mit meiner tochter den blücherplatz aufsuchte. ich nutzte die gelegenheit, den "kunstkoffertag" mit meiner handy-cam aufzuzeichnen (notizen zu machen).
Trashpavilion.TopicClassification
KS

11.12.2005 · SaschaBuettner · r3