Liebe SeminarteilnehmerInnen,
Das Tagesthema am nächsten Donnerstag, 15.12.06 lautet:
Die Wichtigkeit des BRANDING in der universitären Lehre und Ausbildung
Die Hochschulausbildung erlebt derzeit eine rasante und drastische Veränderung.
Das Ziel dieser Veränderung ist eine enge Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft. Studiengebühren verdeutlichen den
Studierenden elementare, wirtschaftliche Sachzwänge und die Verwandlung von Wissen in geistiges Eigentum formuliert neue Forschungsstandards.
Wir wurden nun von dem Ministerium für Wirtschaftförderung des Landes Rheinland Pfalz beauftragt einen Universitätsshop zu
konzipieren. Alle studierenden sind eingeladen im Rahmen des Seminars »trashpavilion« an diesem Projekt teilzunehmen.
Am 15.12.2005 treffen wir uns zu einem ersten brainstorming. Wir loten die Möglichkeiten des modernen brandings aus. Studierende recherchieren gelungene
beispiele von Universitätsshops und stellen diese vor. wir beleuchten die wirtschaftlichen Bedingungen der Museumshops und deren Auswirkungen auf die Kunst.
Für das Projekt wurde eine Summe von 20.000 Eur zur Verfügung gestellt.
Des Weiteren wird versucht die finanziellen Sachzwänge und die dadurch fremdbestimmte Zeitbindung innerhalb einer Ernsthaften künstlerischen Arbeit aufzuzeigen.
pflichtlektüre bis zum 15.12.2005: christian philipp müller, branding the campus - kunst > architektur > design > identitätspolitik, richter verlag, 2001