schöppingen fungiert für die recherchen zu produktion und selbstorganisation als ausgangsbasis. daran angedockt werden kontakte seitens SaschaBuettner. zu netzkunst:
für die ausstellung werden möglichkeiten netzgestützter ausstellungsformate und -beteiligungen erarbeitet. dabei werden zum einen vergangene kunstkonzepte (happenings, exkursionen, vorträge, nacherzählungen) auf ihre netztauglichkeit hin überprüft, zum anderen, soweit möglich, diese im netzformat neu(definiert)formuliert. im besten falle werden historische bezüge für die netzkunst erarbeitet. recherchen/interviews:
die recherchen zu produktion und selbstorganisation werden im gesamten deutschsprachigen raum vorgenommen. ggf. werden reisen zu protagonisten/interviewpartnern unternommen. zumeist wird aber versucht, via email/wiki informationen zu recherchieren/dokumentieren und interviews/gespräche zu führen. ziel der interviews/gespräche ist nicht nur die personenbezogene dokumentation von produktion(sbedingungen), sondern auch die definition der begrifflichkeiten "produktion" und "selbstorganisation" in form von thematischen umkreisungen/annäherungen. haupttragendes element/motiv ist die permanente selbstbefragung. entsprechend unternimmt das projekt den versuch, autonome produktionsbedingungen zu formulieren und umzusetzen, diese lückenlos zu dokumentieren, sowie den gesamten produktionsprozess selbst darzustellen/abzubilden. ausarbeitung:
alles material wird von der agentur reuss & buettner aufbereitet. s.a.: http://www.wiki-institute.com/wiki/view/Trashpavilion/TodoUndVerguetungsMap bzw. http://www.wiki-institute.com/wiki/view/Trashpavilion/LeistungsKatalog alles material (ausschl. des audio-video-materials) wird im wiki abgelegt. im buch findet sich eine auswahl des gesamten materials in form einer künstlerischen ausarbeitung. die idee des "hypertext" fungiert als leitmotiv. modelle künstlerischer selbstorganisation und formulierung von produktionsbedingungen, die dem künstler größtmögliche ideele + ökonomische autonomie gewähren (trashpavilion selbst wird als pilotprojekt betrachtet/durchgeführt). ausstellung:
der betrachter macht was er will. damit das nicht so einfach ist, bekommt er nicht die möglichkeit alle informationen/beiträge jemals zu überschauen. immer sieht er einen ausschnitt, den er nur dann zu anderen ausschnitten in bezug setzen kann, wenn er seine vorstellungskraft bemüht. diese "unbekannte" im ausstellungskosmos "kurator-künstler-betrachter-werk" ist wesentlicher bestandteil des konzepts. sich in den trashpavilion hineinzubegeben heiszt sich im gedankenkosmos des künstlers SaschaBuettner zurechtfinden zu müssen. der ausstellungsbeitrag wird unter (inter)netz-gesichtspunkten optimiert und präsentiert. d.h., dass die informationen dort gespeichert werden, wo sie ökonomisch am sinnvollsten sind. der ausstellungsraum in schöppingen bildet lediglich ein "interface", das dem betrachter das abrufen der div. informationen ermöglicht. beziehungsgeflecht:
matthias weiss lädt den künstler SaschaBuettner ein. dieser wiederum beauftragt die agentur reuss & buettner mit allen anfallenden arbeiten. (klassisches outsourcing). geld- und materialfluss:
honorar + produktionsmittel gehen zu 100% an SaschaBuettner. SaschaBuettner überweist einen pauschbetrag (10.000 euro) an die agentur reuss & buettner, die gemäss dem vereinbarten leistungskatalog (http://www.wiki-institute.com/wiki/view/Trashpavilion/LeistungsKatalog) material an SaschaBuettner liefert. SaschaBuettner wiederum liefert alles material in form des ausstellungsbeitrags an matthias weiss. elemente des ausstellungsbeitrages:
- buch (Book on Demand), ca. 350 seiten
- audio-video-theke (DVDs) + wiki-terminal
- realmap-projektionen (Folien/OverheadProjektion)
- netzhappenings
- modelle künstlerischer produktion (trashpavilion)