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AndreasBroeckmannUndDieMedienkunst

Ich habe die transmediale nie als Ort der Kunst verstanden, obwohl manchmal ja auch Kunst vorkam, sondern Medienkunst verstehe ich so wie Töpferkunst oder Kochkunst, die ja auch als Kunst vorkommen kann, aber nicht unbedingt muss. Die Förderungen der transmediale, die ja dem fast amourösen Verhältnis zwischen Herrn Dr. Broeckmann und Frau Dr. Weiß zu verdanken ist, ist doch, wie betont wurde, keine Subvention, sondern eine Investition in die Zukunft: Die Transmediale soll so eine Art Spielplatz für das Ausprobieren von neuer Technik sein, eine Art Vorarbeit für die Industrie. Dass man sich ein wenig mit hochpolitischem Gestus ziert, bevor man sich dem großen Penis der Industrie (dann aber mit Genuss) hingibt, ist eine gute Strategie und liegt sozusagen ganz in christlicher Tradition.

Dementsprechend sehe ich auch Herrn Dr. Broeckmanns Kariere eher in einem Privat- oder Staatsunternehmen (etwa als Kultursprecher der FDP) oder als Berater für Kunst am Bau für die russisch-europäische Gaspipeline. Oder heiratet er nun am Ende doch Frau Dr. Weiß?

liebe grüße,
-Sophia
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10.04.2006 · SaschaBuettner · r1