Schönstes aus der Franke-Welt
Ein dreifaches Krawehl! Herr Kollege,
Es folgen ein zwei Poeme, entnommen aus Franke, Herbert W.: Computergraphik, Computerkunst. München 1971 [UB Bochum: PNB 470] S. 97: Theo Lutz, der laut Franke an der Technischen Hochschule Stuttgart (heute bzw. damals Universität) im Jahre 1959 unten stehenden Text veröffentlichte, hat ihn auch programmiert. "Aus 16 Subjekten und Prädikaten wurden je zwei durch eine von vier vorgesehenen logischen Junktoren verbunden. Ein Beispiel, dessen Wortmaterial aus Kafkas 'Schloß' stammt [...]"S. 68 sei auch noch ein wenig zitiert, weil's so schön ist und ich mit Herrn Asimov gleich zur Robo-Bar wanke, um mich viehisch zu betrinken: 1963 trat Rul Gunzenhäuser [der siebenfache Literaturnobelpreisträger, Ex-Telekom-Programmierer für Wap-Services und neunfacher Gewinner des Big Brother Awards, Du kennst ihn doch, oder?] mit computererzeugten Gedichten hervor; sein Gedicht 'Weihnacht', dessen Lexikon Wörter aus dem semantischen Umfeld des Begriffs 'Weihnacht' verwendete, ging durch viele Publikationen. [So auch durch diese. Aber halt, geht das Gedicht durch diese twiki-Seite?]
Nicht jeder Blick ist nah. Kein Dorf ist spät.
Ein Schloß ist frei und jeder Bauer ist fern.
Jeder Fremde ist fern. Ein Tag ist spät.
Jedes Haus ist dunkel. Ein Auge ist tief.
Nicht jedes Schloß ist alt. Jeder Tag ist alt.
Alle anderen Helden gibt's in der nächsten Folge von: Dichtet Eure Rechner ab! Jetzt kommt Lemmy, der Windows-Wurm, und schmökert FAT32 in Euren Partitionen ... -- MatthiasWeiss - 11 Nov 2003
Der Schnee ist kalt
und jeder Friede tief
und kein Christbaum ist leise
oder jede Kerze ist weiß
oder ein Friede ist kalt
oder nicht jede Kerze ist rein
und ein Engel ist rein
und jeder Friede ist still
oder jeder Friede ist weiß
oder das Kind ist still
ein Engel ist überall