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LesungImFenster

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Am 3.8.2005 las Alexander Pfeiffer wie angekündigt in dem Eckfenster an der Jugendverkehrsschule am Platz der deutschen Einheit. Dabei sollte aus dem Fenster heraus auch der Platz vor dem Fenster mit urbaner Poesie beschallt werden. Den "Passanten, Fahrgästen, Streunern, Trinkern und Zuhörern" wollte Alex "ein paar obdachlose Texte vor die Füße werfen, auf daß sie sich vielleicht in der einen oder anderen Ohrmuschel einnisten". Dies Vorhaben mißlang etwas. Nach Angaben pünktlich Anwesender war nur einige Minuten lang das drinnen Vorgetragene blechend laut aus dem kleinen Lautsprecher, der schräg über dem Fenster hängt, auch draußen zu hören, bis dann die Technik versagte. Drinnen hörten vielleicht 20 Leute den Texten zu, vor allem viele Kinder. Aber etwa auch der sportlich-militärisch gekleidete Asiate, der sich zu den Texten hin und her wog und mit seinen Armen dirigierte. Ein anderer Zuhörer von der Straße (sic!) gab Alex drei Euro Trinkgeld, erzählte der später. Außerdem machte sich eine junge Frau von der Zeitung eifrig Notizen. Wir saßen draußen auf dem Mäuerchen und überlegten, ob wir auf dem Dach der alten Jugendverkehrsschule einen Biergarten eröffnen wollen.

Anmutungen


3.8.2005


3.8.2005


3.8.2005

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20.06.2009 · r3