Gestern bekam ich das buch "boring postcards" geschenkt. ein buch, daß im phaidon-verlag erschienen ist und auf bestimmt mehr als hundert seiten eine langweilige postkarte nach der anderen zeigt. einzig das preis/leistungsverhältnis stoppt den strom der langweiligen postkarten, denn wenn es diese barriere nicht gäbe, dieses buch wäre unendlich dick, weil es unendlich viele seiten hätte, die unendlich viele langweilige postkarten zeigen würde. so aber findet die langeweile am ende des buches eine abrupte unterbrechung und es dürstet einem nach mehr. wie mir der freund, welcher mir das buch schenkte, ernsthaft verdeutlichte, gibt es in der tat nachschub: boring postcards: usa; boring postcards: england. das aber ist dann in der tat super langeweilig: die zerstückelung eines stroms der langeweile aus profitgier. bahh, wie alltäglich.
was ich noch erwähnen muss: die boring postcards entstammen der sammlung martin parr.
-- SaschaBuettner - 25 Sep 2004