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StartVorgang

Merkwürdiges Verhalten seit Ubuntu 8.04, nach irgendeinem Kernel-Update

In steter Regelmäßigkeit hängt das System und meint, es fände die Partition /dev/sda4 (= Home) nicht:

fsck.ext3: No such file or directory while trying to open /dev/sda4

Lange dachte ich, dass das ext3 tatsächlich eine Macke hat und startete immer vom Notsystem auf der kleineren Platte, führte ein fsck.ext3 -f für alle Partitionen durch (sda1,3,4; 2 ist Swap). Zunächst schien es, als sei das die Lösung. Nach und nach stellte ich jedoch immer wieder fest, dass trotzdem der Neustart nicht glückte, und die Fehlermeldung kam immer wieder. Heute morgen googlete ich danach und erhielt folgende Verweise:

1. http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-327790.html

Damit erhielt ich einen Hinweis auf udev, einem Userspace-Daemon, der die virtuellen Geräte managed. Klingt logisch, dass der im Spiel ist, vor allem hatte fsck.ext3 nie Fehler ausgegeben.

Info zu udev: http://kerneltrap.org/node/1893

Habe aber 1. nicht weiter verfolgt, zumal für Gentoo geschrieben. Dann fand ich noch einen Hinweis, der erklärte, dass Udev zu langsam sei, um alle Devices ordentlich zu laden. Wenn man also demgemäß das Startskript /etc/init.d/checkfs.sh eine Weile aussetzen lässt, solle Udev nachkommen:

2. http://ubuntuforums.org/archive/index.php/t-25938.html

Habe also zu Beginn des Skripts wie beschrieben ein sleep 5 gesetzt. Und die Kiste startete normal. Dann aber, nach einem Update-Lauf von apt-get und nachfolgendem Neustartversuch, erschien wieder dasselbe Problem. Nun sleep 10. Leider kann ich nicht sagen, an welcher Stelle die Kiste für zehn Sekunden anhält. Wahrscheinlich liest der init.d die Anweisung nicht aus. Also weiter beobachten. Eventuell dann eine angepasste Lösung unter 1. realisieren.

-- MatthiasWeiss - 15 Jul 2008

15.07.2008 · MatthiasWeiss · r4