Leider kam das Projekt Muxmäuschenstill zuerst. Schade, daß ich noch nicht weiterschreiben kann.
Die Fahrt aufnehmen
in arbeit
-- MatthiasWeiss - 02 Jun 2004
Die geheime Kartographie einer Stadt
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\chapter{Kosmetik für Anfänger}
Wir erschrecken nicht mehr. Wir staunen nicht mehr. Was ist heute
noch fragwürdig? Immer schwerer fällt es, den Blick auf die Gesellschaft
aus der Warte des Beobachters zweiter Ordnung zu werfen. Anscheinend
läuft der Laden trotz der Krise immer noch zu gut, als daß wir je
zuckten, wenn wieder einmal ein Unglück uns ereilt. Deren sind viele,
Tag für Tag, und man möchte teilweise angesichts einer Vielzahl von
alltäglichen Übergriffen auf die Freiheit des Anderen aus der Gemeinschaft
fliehen. Die Sachen packen und fortgehen. Dabei ist das Leben nicht
eben schrecklich. Belohnungen bekommt man schon noch. Jedoch bleibt
immer ein Aber.
Was für ein Unglück kann es schon sein, in diesem Land zu leben? Wir
haben trotz diverser Krisen seit Jahrzehnten gemütliche Sicherheit,
daher kann sich hier jeder auch um Dinge kümmern, die eigentlich gar
nichts mehr mit dem schlichten Überleben zutun haben. Das mache man
sich bewußt und halte es im Gedächtnis, bevor Schwanengesänge angestimmt
werden. Hier ist es schön, und meistens geht es auch gewissermaßen
gemütlich zu. Es war eine Wohltat, hier aufzuwachsen, die Freiheit genießen
zu können, freie Bildung, freie Berufswahl, kein Krieg. Wer hat schon solches
Glück?
Eigentlich bin ich ein grausam erotomanisch veranlagtes Wesen. Kaum
ein Tag vergeht, an dem ich nicht mindestens einmal onaniere -- und
das seit meiner Geschlechtsreife.%
\marginpar{{\footnotesize Unabänderliche Zustände quälen}%
} Es ist wie es ist. Natürlich, was auch sonst. Wahrscheinlich liegt
es daran, daß das die Beziehung keine verborgenen Räume fürs Ausleben
der Leidenschaften anbietet. Also ein Drama. Da lebt man jahrelang
ohne Beischlaf zusammen. Wir verstehen uns. Wunderbar sogar. Und dennoch
bekommen wir es nicht hin, uns aneinander zu schmiegen. Wobei ich
ehrlicherweise auch sagen muß, daß ich vielleicht sogar ihren Körper
nicht mehr mag. Das quält mich. Deine schöne Frau ist jeden Tag mit
dir zusammen, doch es passiert nichts, gar nichts. Tot wie die Wüste.
Nacht für Nacht liegen wir nebeneinander, doch der Funke will nicht
zünden. Auch bewegen wir uns längst nicht mehr aufeinander zu. Wahrscheinlich
ist das die Normalität in vielen Beziehungen. Verwunderlich erscheint
es mir, weil das bereits nach zwei, drei Jahren mit uns losging. Seitdem
also huldige ich Graf Onan. Bin dauerhaft unbefriedigt. Man kann sich
damit arrangieren, aber schöner wäre es natürlich, wenn ich mal wieder
zum Zuge kommen könnte. Aber was liegt nicht alles im Argen. Mit dem
Unterleib ist naturgemäß auch der Pornokonsum verbunden, für den ich
mich nicht mehr schäme. Eigentlich führe ich ein recht einsames Dasein.
Angenehm ist es keineswegs, aber was soll ich dagegen unternehmen?
Tatsächlich einmal ernst machen mit den unerfüllten Sehnsüchten? Kann
ich es wirklich riskieren, unser kleines doch irgendwie existentes
Glück aufs Spiel zu setzen? Und mein kleines, abgeschiedenes Innenleben,
mein Universum der Schönheit und Begierden aufbrechen? Aus dem freien
Geist ins unfreie wirkliche Dasein wechseln? Was hätte ich davon?
Oder geht es dann genauso weiter? Wenn erst einmal der schnelle Kick
endet, was dann?
Das schönste am Sommer ist die freizügige Bekleidung der Damenwelt.
Für jemanden, der schreibt, stellt die Beschreibung der Erscheinungen
die höchste Herausforderung dar. Es gibt Präferenzen, sicher, aber
die werden schnell diskreditiert, angesichts der Fülle und Vielfalt.
Allein der Gang in die Standardgeschäfte kann einem schon das Blut
ins entscheidende Gliedmaß pumpen. Häufiger suche ich beispielsweise
den Biomarkt, die Cafébar, Photo Porst, dann natürlich das Weißbräuhaus,
ach und natürlich noch diesen Biergarten, der in einem kühlen Grund
liegt, auf. Doch in diesem Jahr war die Favoritin aus dem vergangenen
nicht da. Diese Wegmarken bilden die Eckpfeiler kleiner Vergnügen,
die mir beispielsweise in der Mittagspause zuteil werden. Im Biomarkt
sind es mindestens zwei. Die eine besticht durch ein sehr freundliches
Gesicht, das besondere Güte ausstrahlt. Da bekomme ich jetzt schon
Lust, doch noch in die Mittagspause zu gehen, um Brot zu kaufen. Vor
ein paar Tagen hat sie mich sogar gegrüßt, und daß obwohl ich nichts
an ihrer Käsetheke gekauft habe. Ihre großen schweren Brüste sind
derart magnetisch, daß ich mir mental auf die Finger klopfen muß.
Ich finde mich unverschämt. Aber vielleicht sollte ich allen erst
einmal Namen geben, damit ich nicht in Verwirrung gerate. Also beginnen
wir mit dem Biomarkt. Ich wähle Kathrin für die soeben angeführte
Schöne. Dann die zweite. Sie bedient meistens an der Brottheke. Wirkt
ein wenig sportlich, ihre Lippen neigen zur Sprödigkeit, sind aber
durch einen interessanten Schwung sehr lebendig. Sie ist wesentlich
schlanker als Kathrin. Ich nenne sie -- nicht deswegen -- Sabine.
Neulich besuchte ich an einem Samstag die Cafébar. Es war zu heiß,
um nicht draußen zu sitzen, denn der große Vorteil ist, daß die Wirtschaft
zur Gesandtenstraße liegt, und da kommt bis zum Spätnachmittag keine
Sonne hin. An wirklich heißen Tagen ist es ein Segen. Übrigens gibt
es dort den besten Kaffee, den ich in Deutschland jemals getrunken
habe. Auch zeichnet das Geschäft aus, daß die Biere aus kleinen, lokalen
Brauereien stammen. Somit ist es ein Paradies für mich. An besagtem
Tage widmete ich mich der Zeitung, und irgendwie kam ich ins Gespräch
mit einer Kollegin der Bedienung, die aber nur abends im Einsatz ist.
Sie studiert Architektur, und wir plauderten ein wenig über Kunst.
Ach, ich erinnere mich, es war nicht die Tageszeitung, sondern ein
Buch über eine bekannte Künstlerin. Konzeptkunst, das konnte ich Chantal,
so mag ich sie heißen, hörte meinen wie immer zu langen Explikationen
aufmerksam zu und bedankte sich sogar für die kurze Lektion. Da wäre
eine Unterweisung als Zoll geradezu verpflichtend, aber da ich ja
nun einmal wenig attraktiv bin und zudem nicht dazu in der Lage, meinen
Bedürfnissen Raum zu geben, somit auch meine Fähigkeiten, überhaupt
ein wenig anzubandeln extrem kümmerlich sind, blieb es bei dieser
Plauderei. Dabei, ihre zarte Erscheinung und das doch dabei noch so
attraktiv markante Antlitz verzücken mich beim bloßen Andenken.
%
\marginpar{{\footnotesize Auf die Stimmen aus dem Inneren sollte man hören}%
}Jetzt muß ich noch nachlegen, denn ich sah kürzlich Chantal wieder.
Das war zwar ganz hübsch, aber doch nicht mehr so faszinierend. Immerhin
irrt man sich häufig, wenn nur der erste Blick möglich ist. Sie wird
der Stadt übrigens abhanden kommen, denn ihr Studium ist so gut wie
beendet. Danach soll's nach Berlin gehen. Im übrigen spricht sie akzentfrei,
kommt aus Rosenheim. Kaum zu glauben, meinte ich, und verlangte eine
Erklärung. Die war ein wenig kraus und lapidar, kaum nachzuvollziehen.
Ich glaube, die Dame wäre nie kompatibel. In der Bar flankiert hinter
dem Tresen eine Glasvitrine den Durchgang zur >>Küche<< und den
Sanitärräumen. Die putzte sie gestern eifrig. Dabei offenbarte sie
für ihre ansonsten eher zierliche Erscheinung kräftige Oberarme. Sie
wirkt auch recht sportlich, und die kleinen Brüste, die während des
Streckens ihr Top spannten, wirkten bei dieser Tätigkeit enorm appetitanregend.
Und schon wandern wir weiter. Im Fotoladen ist eine Blondine. Und
die zeichnet sich durch ein markantes Becken aus. Eigentlich mag ich
sie nicht so, da sie -- sehe ich sie beispielsweise an der Ampel stehen
-- immer so griesgrämig drein schaut. Immer. Eine Zicke, ganz bestimmt
ist das eine leicht bösartige Dame. Also vergesse ich die Dame mit
den strahlenden Zähnen und gehe ein paar Schritte voran.
Relativ zügig habe ich das Weißbräuhaus für mich entdeckt. Nicht nur
wegen des exzellenten Biers. Dort gibt es eine Art Concierge. Ihre
Aufgabe ist es, die neu ankommenden Gäste in Empfang zu nehmen und
Plätze für sie zu organisieren. Sie stammt aus Österreich, trägt eine
schmale Brille, ist lockig blond und recht schlank. Aber sie hat große
Brüste. Ich erinnere mich an einen Abend, an dem sie zudem noch ein
weiter ausgeschnittenes Oberteil trug. Es war kaum auszuhalten. Und
immer wieder mußte ich hinschauen. Das ist schon relativ verrückt,
aber genauso wie ich seit Ewigkeiten mich regelmäßig selbstbefriedige,
genauso schaue ich bereits Ewigkeiten auf die primären Geschlechtsorgane
von Frauen, starre auf die Hintern, die an mir vorbeigehen und labe
mich an großen Brüsten. Wie nur nenne ich sie? Martina scheint mir
geeignet zu sein. Dann haben wir vor Ort noch eine Katja. Ganz bestimmt
eine Katja ist die Auszubildende, die auf ihrem Namensschildchen schlicht
Azubi stehen hat. Sie trägt meist enge schwarze Oberteile, ist groß
und schlank. Und auch sie hat große Brüste, die herrlich wippen, wenn
sie in beiden Händen mehrere Bierkrüge trägt und geschwind die Treppe
aufwärts zu den Gästen im oberen Teil des Retaurants trägt. Ei, fein,
wie sie hüpfen. Katja schaut immer aus dem Augenwinkel auf mich. Kathrin,
Sabine, Chantal, Martina, Katja. Habe ich auch niemanden vergessen?
Es kann noch weitergehen, denn überdies habe ich einen Narren an Dani
gefressen. Sie ist eine Arbeitskollegin meiner Frau. Ihre ein wenig
behäbige Artikulation verdankt sich der ostwestfälischen Herkunft.
Zweimal bin ich ihr begegnet. Sie hat Rhetorik studiert. Und ich liebe
ihre Art, wie sie über Literatur spricht. Neulich schauten wir uns
gemeinsam mit Nachbarn und ihr eine Lesung an. Und zuvor lernte ich
sie auf einer Betriebsfeier kennen, und ich fand sie sofort interessant.
Aber auch mit Dani ist noch nicht das Ende meiner >>Liste<< erreicht.
Das sind ja nur die Ladies von hier. Da ist noch Margit, ja diese
Geheimnisvolle. Auch mit ihr ist es ein Fest, über unsere Geisteswissenschaften
zu sprechen. Zumal sie auch noch im selben Orchideenbereich forscht
wie ich. Im Frühjahr traf ich sie erstmalig privat. Ihr hüftlanges,
schweres Haar. Und diese vornehhm-eleganten Gesichtszüge. Ich stelle
mir einen Mann für Margit vor. Er wäre sicher mindestens einenmeterfünfundneunzig
groß. Ein Anzugträger mit Flugschein. Sehr humorvoll. Ob das wohl
der Wirklichkeit näherkommt? Ich habe keine Ahnung. Aus ganz alten
Zeiten ist übrigens noch Alissa übrig geblieben. Manchmal habe ich
beruflich mit ihr zutun, und neulich schickte ich ihr eine unverschämte
E-Mail, in der ich danach fragte, was sich wohl ergeben hätte, wäre
ich nicht damals schon verheiratet gewesen. Naturgemäß bekam ich keine
Antwort, und jetzt ist es mir zu peinlich, um eine abwiegelnde Äußerung
zu versenden. Aber das ist ja ohnehin längst >>verjährt<<.
%
\marginpar{{\footnotesize Dieser Wunsch wird niemals erfüllt }%
}Was nur gäbe ich dafür, wenn ich einmal in meinem Leben mit diesen
Frauen -- und zwar mit allen gleichzeitig -- in einem Haus sein dürfte.
Eingesperrt über ein paar Tage, und alle mögen mich. Was für eine
großartige Vorstellung.
Das Schlimmste ist meine Sprachlosigkeit. Ich wundere mich immer wieder
darüber, daß ich kaum einen Pieps hervorbringe, der in irgendeiner Weise
klingt. Erstaunlich, ich bin doch schließlich Berufsschreiber. Gern
schriebe ich Hymnen in den opulentesten Klangfarben, doch heraus kommt
immer nur ein albernes Gestammel über Brüste. Dabei müssen diese doch
gefeiert werden! Ein Morgen wie jeder andere. Wieder einmal schlafe
ich wenig. Heute habe ich es nur auf drei Stunden gebracht. Ich bin aber
keineswegs unausgeruht. Im Gegenteil. Allerdings erschrecke ich jedes Mal,
wenn ich auf die Uhr schaue. 3.30 Uhr. Es ist finster. Von den Laternen
bekommt man hier nicht viel zu sehen. Der Asphalt ist stumpf, obwohl es
über Nacht stark geregnet hat. Es ist ein elender Feiertag. Was wieder
einmal Langeweile verheißt. Wenn ich morgens aufstehe, gilt der Küche der
erste Gang. Immer noch muß ich Kaffee trinken. In Ruhe bereite ich alles vor.
Leere das Sieb, ärgere mich, wenn das Pulver aufgebraucht, wenn der
Zuckerstreuer nachzufüllen ist. Auch verärgert mich ein voller Aschenbecher
auf dem Balkon. Denn das ist das nächste Ziel meiner morgendlichen Routine.
Das Rauchen vermag ich mir nicht abzugewöhnen. Natürlich weiß ich um all
diese mentalen Betrugsvorgänge, jedoch berührt mich das nicht sonderlich. Ich
habe mich daran gewöhnt, mich selbst zu betrügen. Meistens denke ich nichts.
In diesen Situationen bin ich eher noch erfreut über meine morgendliche
Geilheit, denn die ist in aller Regelmäßigkeit vorhanden. Meistens werfe
ich dann den Laptop an, und nachdem der Espresso aufgebrüht ist, zieht es
mich an die Luft. Heute ist es nicht anders als sonst. Immer wieder das gleiche
Spiel. Dann, endlich, wenn alles hergerichtet ist, öffne ich den Browser und
steuere eine der unzähligen Pornoseiten an. Waren es früher eher die Bildergalerien,
so finde ich gegenwärtig meine Lustabsichten auf einer Videoplattform am
besten gespiegelt. Zu beginn war dieses Angebot noch beherrscht von Amateuren.
Mittlerweile drängen die Profis ins System, und die Qualität der Filme reicht
Manchmal schon an DVDs heran. Ich verstehe sehr gut, wenn Eltern sich um ihre
Kinder ängstigen, denn allzu leicht ist es schon, an explizites Material zu
kommen. Heute, so heißt es, konsumieren schon Kinder dieses Zeugs. Das kann
ich beinahe nicht ertragen, und erleiden muß ich meine Doppelmoral, denn
die Möglichkeit bestünde, daß mit einer gewissen Portion Disziplin
eine gewisse Ehrlichkeit auch meiner Frau gegenüber zu realisieren wäre.
Doch das möchte ich vorerst noch nicht, denn es geht nicht von mir allein
aus. So viel ist gewiß. Wir müssen beide aufeinander zu gehen. Ich stelle mir
vor, wie schön es wäre, wenn ich wirklich ein normales Leben führen könnte.
Dabei leben wir normal. Sieht man davon ab, daß es bei uns Monate dauern kann,
um im Haus eine notwendige Reparatur vornehmen zu lassen. Sind wir denn so
sinnentleert? Eine geraume Zeit lang habe ich mich damit belogen, daß
das Arbeitsaufkommen so groß sei. Zu groß, um sich mit lapidaren Umständen
aufzuhalten. Aber das ist nur der Trost für eine faule Einstellung, die
letztlich in einer Verwahrlosung mündet, über die ich mich nun beschwere. Jedenfalls
sind wir gehörig schlampig. Während andere auch noch Kinder zu versorgen
haben, stöhnen wir schon über die Wäsche. Aber was will ich denn eigentlich?
\section{Begegnungen}
Ungeduldig rutsche ich auf dem harten Stuhl hin und her. Es ist mir
wieder nach Flucht zumute. Es gibt Momente, in denen ich es nicht
aushalte, einfach das Angenehme anzunehmen. Eigentlich geht es mir
doch ausgezeichnet. Vor mir steht ein Glas Bier, das Essen war auch
nicht zu verachten. Nur ist es gerade enorm heiß. Hochbetrieb im Weißbräuhaus.
Der Lärmpegel ist beachtlich, obwohl die Musik ausgeschaltet ist.
Am Tisch sitze ich allein. Der steht unten in der Nähe des Eingangs,
ganz an der Wand, so daß ich bequem den Innenraum und vor allem den
Tresen im Blick habe. Mühsam lese ich ein paar Prosazeilen. Zu lange
halte ich bereits Platz. Ich hasse es, wenn ich dann zwischen den
Beinen arg schwitze und meine beiden Pobacken extrem platt gesessen
sind. Irgendwann beginnt es richtig unangenehm zu werden. Diesen Moment
verpasse ich am liebsten. Es hilft nichts. Ich muß aufstehen und zur
Toilette gehen. Meine Frau weilt zur Zeit in London. Sie hat offenbar
einen dicken Fisch an der Angel. Wenn der Auftrag bestätigt wird,
haben wir für die kommenden zwei Jahre ausgesorgt. Wenigstens läuft
ihre Agentur rund. Und mit meiner Asisstentenstelle an der Universität
sind wir erst recht hinreichend versorgt. Niemals ging es uns so gut, wie derzeit,
obwohl die allgemeine wirtschaftliche Lage der Nation dem Hohn spricht.
Das verstehe ich manchmal nicht, denn wie kann es uns gut gehen, wenn die
Nachrichten uns immer wieder neue Hiobsbotschaften unterbreiten? Die
Systemoberfläche zumal zeigt ebenso wenig an, daß es bergab geht. Alle
Gaststätten sind gefüllt, wenn ich ausgehe.
\end{document}
-- MatthiasWeiss - 15 May 2009