Conversationelle Netzkunst oder net.art ist (in dem Sinne, wie es von Schiller formuliert wurde) nicht sentimentalisch, doch hervorragend darin, dass sie unzweideutig kein Werk (fuer andere) produziert. Sie hat zudem den Vorteil, in der alten Conversationskunst (ars sermonis, Kammertanz, Maskenfreiheit, dreihundert Jahre Salonkultur et al. q1) eine Verbindung zur Kunstgeschichte zu haben, die ueber Materialneuheit hinausgeht. Diese Verbindung legitimiert den Kunstbegriff ohne Werk und Publikum.(vgl.q2) In Arbeit! Kurd Alsleben
q1 Alsleben/Eske (Hg.): Netzkunst-Wörter-Buch. ISBN 3-8311-2259-8, kuecocokue, Hamburg 2001.