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In der Ausstellung Weltbeobachter (Dezember 2004, Berlin) konnte SaschaBuettner wenig überzeugen
Wenn SaschaBuettner in seiner Bildserie "Manipulierte Medien" eine Schlagzeile des Wiesbadener Kuriers schwärzt und den Text mit der allen bekannten Tatsache übertitel: "Die USA sperren derzeit über 2 Millionen Bürger in ihren Gefängnissen ein" ist das zwar eine interessante Art, unbequeme Wahrheiten ans Licht der Tageszeitung zu heben. Über den Reiz der oppositionellen Aktionsästhetik kommt SaschaBuettner dabei aber nicht hinaus. Und das Pauschalbewusstsein des Normalbürgers, dass Politik und Wirtschaft die altbekannte Verschwörung von oben gegen unten sind, wird damit nur wenig differenziert.
Gunar Behrend
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